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Eindrucksvolles Miteinander

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Trotz des schlechten Wetters ließ sich die Stadt Kirchberg die Feierlaune nicht nehmen. Auch in diesem Jahr durften sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm am Stadtfeiertag freuen. Trotz des schlechten Wetters lassen sich die Kirchberger die Feierlaune nicht nehmen. Die Poststraße verwandelt sich in ein buntes, lebendiges Treiben. Feierliche Eröffnung Gleich zu Beginn stimmen die Jagdhornbläser Mittelmühle das Publikum feierlich auf den Stadtfeiertag ein. Trotz des regnerischen Wetters versammeln sich zahlreiche Besucher in der Poststraße, um gemeinsam zu feiern. „Die Rinder stehen bereits an ihrem Platz, die Stände sind aufgebaut“, eröffnet Bürgermeister Axel Rudolph seine Ansprache. Auch wenn der Mittelaltermarkt in diesem Jahr aus Kostengründen nicht stattfinden könne, habe die Gemeinde die Gelegenheit genutzt, neue Konzepte zu entwickeln. Besonders freut sich Rudolph über das Engagement der örtlichen Vereine, Gewerbetreibenden und engagierten Bürger. „Dieses Miteinander...

„Unsere Stadt lebt durch Sie“

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Die Stadt Kirchberg lud zum Bürgerempfang in die Stadthalle ein. Bürgermeister Axel Rudolph blickte bewegt auf das vergangene Jahr zurück und wagte zugleich einen Ausblick auf kommende Aufgaben und Projekte. Die Stadthalle füllt sich. Gespannt verfolgen die Besucherinnen und Besucher die Ausführungen von Bürgermeister Axel Rudolph und das vielseitige Programm des Abends. „Es sind bewegte Zeiten, weil vieles gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit fordert“, eröffnet Bürgermeister Axel Rudolph seine Rede beim Bürgerempfang in der Stadthalle Kirchberg. Politische Entwicklungen, Fragen nach Wohlstand und Sicherheit rücken zunehmend in den Mittelpunkt. Doch entmutigen lassen wolle man sich davon in Kirchberg nicht. Der Bürgerempfang sei vielmehr Gelegenheit, zurückzublicken – und zugleich mit Zuversicht nach vorne zu schauen. „Wir müssen klare Prioritäten bei unseren Investitionen setzen.“ Die Kommunen stünden unter massivem Druck – auch Kirchberg. Dennoch führt er mit Optimismus und einer guten...

„Ihr könnt etwas verändern.“

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Die Gemeinde Satteldorf veranstaltete ein Erstwählerforum im Rathaus. Bürgermeister Haas blickte persönlich auf seinen politischen Weg zurück und teilt seine Erfahrungen mit den Jugendlichen. Gespannt verfolgen die beiden Erstwählerinnen die Ausführungen von Bürgermeister Thomas Haas (links). Coachin Anna Ludolph (Mitte) vermittelt Einblicke in die Arbeit der Landesregierung und die bevorstehende Wahl, während Luca Schmidt (rechts) die Gesprächsrunde ergänzt. „Wir haben einen Brief der Gemeinde bekommen, in dem man sich per QR-Code für das Erstwählerforum anmelden konnte“, berichtet Annegret Brand aus Satteldorf. Die 18-Jährige hatte bereits 2024 am ersten Forum zur Kommunal- und Europawahl teilgenommen. „Es war sehr informativ und hatte diesen besonderen Workshop-Charakter.“ Das interaktive Format soll zeigen, wie politische Teilhabe gelingen kann. „Mir ist es wichtig, jungen Menschen Orientierung zu geben und sie frühzeitig für demokratische Prozesse zu sensibilisieren“, sagt Bürgerm...

Von Schlümpfen bis zu Bauarbeitern

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Gelebte Tradition seit fast drei Jahrzehnten: Beim Rosenmontagsumzug in Matzenbach sind Narren in bunten Kostümen, mit fröhlichen Gesichtern und in ausgelassener Stimmung zu sehen. Auch die Schlümpfe heizten mit einer blauen Rauchbombe die Stimmung ordentlich an und setzten damit ein farbenfrohes Highlight im närrischen Treiben. Heitere Stimmung, dröhnende Musik und ausgelassene Feierlaune prägten den Rosenmontagsumzug in Matzenbach, den der FC Matzenbach veranstaltete. Schon von weitem war das bunte Treiben zu hören – und spätestens beim Blick auf die Kostüme war klar: Hier wird Tradition gelebt. „Die Idee kam von ein paar Frauen des Wandervereins“, sagt Sabine Weiß. „Den Umzug selbst gibt es dieses Jahr zum 27. oder 28. Mal.“ Fast drei Jahrzehnte also, in denen sich das Dorf am Rosenmontag auf den Weg macht. Was einst als spontane Eingebung begann – „Die Frauen hatten damals die Idee, am Rosenmontag durchs Dorf zu ziehen“ – entwickelte sich rasch zu einer festen Institution. Wanderve...

Von der Idee zur wertvollen Hilfe

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Johannes Kurfiß und Michael Etzel bringen mit ihrem Touchdisplay neue Vibes in die Schulen. Sie zeigen, wie moderne Berufsorientierung heute funktioniert. Johannes Kurfiß (links) und Michael Etzel haben Job Vibez eigenständig entwickelt. "Die Kids sind Kurzformate gewohnt - man muss sie über die richtigen Kanäle erreichen, um sie neugierig zu machen." „Unsere Überlegung war, wie sich Kinder und Jugendliche während der Schulzeit ein möglichst umfassendes Bild von Berufen machen können“, erklärt Johannes Kurfiß. Der 33-Jährige gründete gemeinsam mit Michael Etzel das Start-up JobVibez mit Sitz in Stimpfach. Schnell war den beiden klar: Die Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Art, wie junge Menschen Informationen aufnehmen. „Die Kids sind Kurzformate gewohnt – man muss sie über die richtigen Kanäle erreichen, um sie neugierig zu machen.“ Zwar ist Berufsorientierung Teil des Lehrplans, doch klassische Formate wie Messen bleiben für viele Schüler ...

"In Erinnerung an Clara Fischer" - Ein Artikel von Lisa-Marie Irschik und Jens Sitarek, Südwestpresse Hohenlohe

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Der Förderverein Leichtathletik Crailsheim spendet 3.000 Euro an die Lebenshilfe Crailsheim. Das Geld kommt von den Eltern der jungen Frau, die beim Lauf 2021 starb. Bei der Spendenübergabe auf dem Burgberg (von links): Helmut Zanzinger (Förderverein), Peter Schnabel, Volker Gerullis (beide Lebenshilfe) sowie Jürgen Geiger und Martin Wenger (beide Förderverein) „Die Arbeit mit behinderten Menschen ist immer voller Humor. Man lacht miteinander, nicht übereinander“, so formuliert es Peter Schnabel. Der 70-Jährige aus Vellberg ist seit 1997 Geschäftsführer der Lebenshilfe in Crailsheim – seit 2022 Vorsitzender des Vereins. Bereits während seines Studiums engagierte er sich für die Lebenshilfe Bamberg und baute später die Offene Hilfe in Schwäbisch Hall mit auf. „Ich arbeite gerne mit Menschen", sagt Schnabel und fügt hinzu: "Wir kümmern uns um Menschen mit Behinderung und ihr Angehörigen." Zentrale Themen sind Freizeitzeitgestaltung, Bildungsangebote, Familienunterstützung,...

Gerettet & geliebt - bewegende Geschichten aus dem europäischen Tierschutz

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Was bedeutet es wirklich, ein Tier zu retten? Nicht nur medizinische Versorgung oder ein sicherer Platz – sondern Geduld, Mitgefühl und oft ein langer Weg zurück ins Vertrauen. Das E-Book „Gerettet & geliebt“ erzählt berührende, wahre Geschichten aus dem europäischen Tierschutz. Es geht um Tiere, die Leid erfahren haben, um Menschen, die nicht weggeschaut haben, und um neue Anfänge, die zeigen, wie viel möglich ist, wenn Herz und Verantwortung zusammenkommen. Die Geschichten sind ehrlich, manchmal traurig, oft hoffnungsvoll – und sie bleiben im Kopf. Sie machen deutlich, dass jedes gerettete Tier eine eigene Geschichte hat und dass Tierschutz nicht abstrakt ist, sondern ganz konkret dort beginnt, wo jemand hinsieht und hilft. Dieses E-Book richtet sich an alle, die Tiere lieben die sich für Tierschutz interessieren oder die einfach verstehen möchten, was Engagement und Mitgefühl bewirken können „Gerettet & geliebt“ ist kein Sachbuch voller Zahlen, sondern ein Buch ...

Mit knapp drei Promille zur Hauptverhandlung - "Sucht ist eben Sucht"

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Wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz steht ein 48-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim. Vor Anklageverlesung wird er mit knapp drei Promille in die JVA Schwäbisch Hall überstellt. Die Polizei Crailsheim erklärte sich freundlicherweise für ein Symbolfoto bereit. Es zeigt einen Atemalkoholtest vor dem Amtsgericht Crailsheim. Aufgrund eines Wertes von knapp drei Promille wurde der Angeklagte in die JVA Schwäbisch Hall bis zum neuen Verhandlungstermin überstellt. Vor dem Schöffengericht Crailsheim muss sich ein 48-Jähriger wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetzes verantworten. Der angeklagte Dealer, ein gelernter Industriemechaniker, soll mit mehreren Drogen gehandelt haben. Plötzliche Wendung Amtsgerichtsdirektorin Dorothea Keck beginnt mit der Feststellung der Personalien. Dabei fällt ihr das Lallen des Angeklagten auf. „Haben Sie Drogen eingeworfen?“ Der 48-Jährige räumt ein, in der Nacht zuvor „ziemlich viel Alkohol“ getrunken zu haben. Zudem habe er ...

"Das Forsthaus ist ein Teil von mir"

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Das Forsthaus Richtung Wettringen ist für Björn Duske weit mehr als ein Gelände. Es ist das Erbe seines Großvaters. Ein Ort mit Erinnerungen, der heute durch Vandalismus und Diebstahl gezeichnet ist. Das Forsthaus Richtung Wettringen, von vielen liebevoll "Villa Kunterbunt" genannt, wird zunehmend zum Ziel von Vandalismus. Wenn Björn Duske aus Brettheim an das alte Forsthaus seines Opas denkt, tauchen sofort warme Erinnerungen auf. „Das Forsthaus war der Jugendtraum meines Großvaters. Er wollte es immer haben“, berichtet der heute 46-Jährige. Vor rund 60 Jahren bot sich seinem Großvater Ernst Ehnes schließlich die Gelegenheit: Das Forsthaus an der Hauptstraße Richtung Wettringen kam unter den Hammer. „Früher gehörte das Haus zu den Forst- und Amtshäusern von Rothenburg ob der Tauber.“ Hohe Decken zeichnen die Bauarchitektur aus – einst lebte hier der Förster. Nach dessen Tod ging das Haus an seine beiden Töchter über. „Sie wurden später eingewiesen, weil sie crazy wurden. Die...

"Maximal dreist"

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Ein 48-Jährige wurde wegen mehrfachen Diebstahls zu einer Haftstrafe verurteilt. Frühere Delikte sind unter anderem auf seine Heroinsucht zurückzuführen – jetzige auf Methadon. Sein Vorstrafenregister spricht Bände. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, in einem Supermarkt zwei Flaschen Jägermeister gestohlen zu haben. „Die zweite Flasche habe ich aber bei den Makkaroni wieder zurückgestellt.“ Wegen mehrfachen Diebstahls musste sich ein 48-Jähriger vor dem Amtsgericht Crailsheim verantworten. Der Mann saß seit dem 15. Dezember 2025 in Untersuchungshaft in der JVA Schwäbisch Hall. Laut Anklage soll er Anfang 2025 zwei Flaschen Jägermeister aus einem Supermarkt gestohlen, einer Kundin in einer Apotheke die Geldbörse entwendet und in einem weiteren Markt ein Haarschneidegerät mitgenommen haben. Zudem wurde ihm der Diebstahl eines E-Bikes im Wert von 3.700 Euro in Schrozberg vorgeworfen. Bei einer Hausdurchsuchung stellte die Polizei weitere Fahrräder sicher. Der in Kirgisien geborene Angek...